My Asylum

l'autre fois à Paris

Reisetagebuch Paris

Hier also endlich mit einiger Verspätung mein Bericht von der Schulfahrt nach Paris vom 06. Juni 2007 bis 09. Juni 2007. An gegebenen, völlig unpassenden Stellen werde ich es mir nicht nehmen lassen, anstandslos zu übertreiben. (Beweisfotos folen )

l'arrivée Zunächst hatten wir also am besagten Mittwochvormittag den 06. Juni 2007 Unterricht (*grml*), nix Aufregendes also... Blablabla, pipapo et patati et patata...
So gegen 15:30 sind wir dann losgetuckert in diesem weißen, anfangs viel zu heißen, später viel zu kalten Reisebus, blablabla *hier langweilige Busfahrt einfügen, wärhend dessen ich alle um mich herum sitzenden mit Anekdoten aus meiner "schrecklichen Kindheit" und Finnland genervt habe...* Wie es sich für Honks und Streberlein gehört, haben ich und Fenja natürlich direkt vorne bei den Lehrern gesessen.
So gegen 12 (nachts) waren wir dann auch endlich in Paris und das tolle Navigationssystem hat uns tatsächlich zum falschen Hotel gebracht (schade!), sind also durch Paris gegurkt, auf der Suche nach unserem "Hotel", am Mont-Martre vorbei (ich: "Da! Da war ich letztes Jahr" - Marius: "Böh, Ibishotels sind Dreck!"), haben unterwegs versucht, ein mickriges Autochen von einem Schweizer mitzunehmen, weswegen nämlicher uns mitten auf der Kreuzung angehalten hat und jeder, der über die Kreuzung wollte, um den Bus herumgurken musste (scheint in Paris jedenfalls an der Tagesordnung zu stehen ... alternative Verkehrsregelung inklusive eigene Einparkgewohnheiten). Schließlich hat die "Putzfahrerin (Verprecher meiner vor Müdigkeit erlahmten Zunge; natürlich die Busfahrerin)" den Disput mit den Worten "die Kinder wollen ins Bett" beendet.
Dann sind wir in ein Panjabi-Viertel eingetaucht, wo zu allem Überfluss auch noch unser tatsächliches Drecksloch... äh Hotel stand. Genause heruntergekommen wir sie ganzen Inderbuden sah auch das Hotel aus. Beim Reingehen strömte so ein süßlicher, ekelhafter Geruch entgegen, den ich gar nicht genauer zu definieren vermochte und wollte. Wir haben unsere Zimmerschlüssel bekommen (cinquante-deux) und stellen dann fest, dass der Aufzug 1. mini ist, 2. nicht funzt! Das heißt also, wir konnten unsere Koffer in den 5. Stoch tragen, als ringelringelreihe im Kreise hoch hinauf und weiter ins Verderben...
Endlich komplett außer Atem im Zimmer angekommen, wo es genauso, wenn nicht sogar noch intensiver, gestunken hat wie im Foyer, wurden erst mal die Begebenheiten registriert. Es gab drei Betten für vier Leute. Eins war ein französisches Doppelbett, das heißt es gab bloß eine Decke! Da ich natürlich die Letzte oben war, durfte ich damit vorlieb nehmen, zusammen mit Fenja (hiermit entschuldige ich mich für alles!). Im Bad gleich die nächste Überraschung! Da war ein riesengroßes Loch in der Scheibe, direkt neben dem Klo! Naja, es sah nur auf den ersten Blick so aus, tatsächlich war eine Scheibe dahintergeklebt, damit es nicht zieht, allerdings war diese so durchsichtig, als wenn gar keine da gewesen wäre, sodass die Leute von gegenüber immer genau gucken konnten, wann jemand am Pissen ist. (Grad wenn man so paranoid ist wie ich, ist das Klogehen echt ein Horror in so einer Situation ô_O...)

le premier jour Nach einer anstrengenden Nacht folgt natürlich auch ein anstrengender Tag. Heutiges Ziel: Die Champs-Elysées - rauf und runter. Da kommt einiges an Marsch zusammen. Eigentlich nicht besonders aufregend.
Unser Hauptpilgerziel während all unseren Wanderungen war ein Klo, da Anne eine Blase wie ein Sieb zu besitzen scheint. So kam es, dass Anne im Mäckes auf Toilette gegangen ist, und wir anderen drei draußen gewartet haben - was sich als schwerer Fehler rausstellen sollte! Denn auf der Mauer, auf der Lauer lag ein seltsamer Kerl mit einem Pappbecher, der Geld gesammelt hat und er ließ es sich nicht nehmen, uns auch anzuquatschen. Weil wir auf französisch nichts verstanden haben (yay - 6 Jahre Unterricht machen sich bezahlt!) hat er es auf englisch versucht und unsere *hüstel* Schönheit so hoch gelobt. Wir schauen ihn noch verständnisloser an als bei seinem französischen Gebabbel und er klimpert erwartungsvoll mit seinem Becher. Nach ner Zeit verschwindet er wieder. ...
Um kurz darauf wieder anzukommen ô_O ... Sowas... die spinnen, die Franzosen...
Er kam übrigens noch ein drittes mal, weiter unten auf den Champs-Elysées, bekommen hat er trotzdem nichts.
Hmm... mein Kurzzeitgedächtnis schlägt zu, ich weiß nicht mehr, was sonst noch am ersten Tag passiert ist... War wohl eher Belangloses.
20.6.07 19:02
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Fenja (27.6.07 16:13)
*rofl*
Du hast vergessen, dass wir auch am Eiffelturm saßen und dann wieder los mussten, weil -wie sollte es auch anders sein- Anne mal wieder ein Klo gesucht hat, was uns noch eine lange Hetze durch ST. Germain beschert hat...

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